Bei einem Nein zur Initiative tritt der indirekte Gegenvorschlag des Parlaments automatisch in Kraft. Er nimmt den erprobten Ansatz auf, welcher international von vielen Staaten in den letzten Jahren implementiert worden oder derzeit in Planung ist. Er schafft über die neuen Offenlegungs- und Transparenzpflichten sowie die Einführung spezifischer Sorgfaltspflichten zu Kinderarbeit und Konfliktmineralien die Basis für eine international abgestimmte und sachgerechte Regulierung. Wer seine Berichterstattungspflicht nicht ernst nimmt und nur «Hochglanzbroschüren veröffentlicht», hat mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Mit diesem Ansatz adressiert der Gegenvorschlag direkt die Herausforderungen auf den internationalen Märkten. Es ist ein Weg der Zusammenarbeit, nicht des Gegeneinanders – das ist besser für alle, in der Schweiz und in den ärmsten Ländern. Zudem schafft der Gegenvorschlag die Basis, dass die Schweiz ihre Gesetzgebung im Gleichschritt mit ihren wichtigsten Partnerländern weiterentwickeln kann. Für den Schweizer Wirtschaftsstandort und unsere hiesigen Unternehmen ist eine solch international koordinierte Herangehensweise essenziell.
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